Ein Boot mit besonderer Geschichte
Im Sommer 2021 war die „Ahrida“ wochenlang im Ahrtal im Einsatz. Als Gierseilfähre ermöglichte sie den Menschen in Bad Neuenahr die sichere Überquerung der Ahr, nachdem Brücken und Straßen zerstört worden waren. Für viele war die „Ahrida“ das Symbol für Hoffnung, Zusammenhalt und die tatkräftige Hilfe des Technischen Hilfswerks.
Feierstunde mit vielen Höhepunkten
Die Veranstaltung wurde von Michael Knödler, dem Ortsbeauftragten des THW Heilbronn, moderiert und eröffnet. Nach Grußworten von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl, Landessprecher Michael Hambsch sowie Markus Jaugitz, Vizepräsident der THW-Bundesvereinigung, wurde das neue Boot offiziell in Dienst gestellt.
Der feierliche Höhepunkt: Alexander Throm, Mitglied des Deutschen Bundestages und Präsident der THW-Landesvereinigung Baden-Württemberg, führte die Bootstaufe durch und wünschte der „Käthe“ und ihrer Besatzung allzeit gute Fahrt.
Ein besonderer Dank gilt allen Spendern, die maßgeblich zur Beschaffung des Bootes beigetragen haben. Die THW-Bundesvereinigung förderte das Projekt mit rund 25.000 Euro.
Anerkennung für langjähriges Engagement
Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem langjährige Helfer für ihr Engagement und ihre Verdienste geehrt – ein weiterer Beweis für den starken Zusammenhalt und die Verlässlichkeit des Ortsverbandes Heilbronn.
Ein Name mit doppelter Bedeutung
Das neue Boot „Käthe“ erinnert an Käthe Lummitzsch, die Ehefrau des THW-Gründers Otto Lummitzsch, und schlägt zugleich eine Brücke zur Heilbronner Geschichte mit dem berühmten Theaterstücks „Das Käthchen von Heilbronn/Die Feuerprobe“ von Heinrich von Kleist.
Stark für die Zukunft
Die neue „Käthe“ steht künftig für schnelle, flexible und zuverlässige Hilfe auf dem Wasser. Sie ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit aller THW-Einsatzkräfte und macht deutlich, dass das THW Heilbronn auch in Zukunft bestens für den Bevölkerungsschutz aufgestellt ist.
Wir danken allen, die zur Realisierung dieses Projektes beigetragen haben, und wünschen der „Käthe“ und ihrer Besatzung allzeit gute Fahrt!